

Das Brockdorff Klang Labor ist die Speerspitze der Neuen Leipziger Schule. Die drei Kulturschaffenden Nadja von Brockdorff , Sergej Klang und Ekki haben ein Herz für analoge Synthesizer, feine Melodien, Lyrik, gebrochene Beats und situationistische Manifeste. In ihrer Musik trifft die große Pop- Geste britischer Provinienz (Soft Cell, The Smiths) auf die rauen Beats urbaner Tanzmusik und die kühle Melancholie der deutschen Elektro- Pop- Tradition.
Das BKL arbeitet sehr selbstbewusst mit den heimatstädtischen Reizen und den Euphorien, die sich aus dem Stadtbestandteilsein herausschälen. Und nicht nur das haben sie gemeinsam mit Synth-Pop/-Tech- Urbanitätsanhängern wie Ladyton oder Ellen Alien.
Auftritte in der gesamten Republik (ob nun auf illegalen Underground-Parties, im Vorprogramm von Jens Friebe, mit dem sie „Mädchenmusik“ aufgenommen haben, und Knarf Rellöm oder beim renommierten SonneMondSterne- Festival), Myspace-isierung und Blogopholie taten ein Übriges, um Band und Namen auch in weit entfernten Orten bekannt zu machen.
Nach diversen CDs und Tapes im Eigenverlag kommt im Frühjahr 2007 nun das Album „Mädchenmusik“ beim Hamburger Label Zickzack heraus. Die Platte wird von Tobias Levin im legendären Electric Avenue Studio produziert.