Markenporträt

VITA COLA - Seit 50 Jahren unVitastehlich

VITA COLA hat seit 50 Jahren ihren ganz eigenen Geschmack und eigenen Stil. Einst Erfolgsgarant in der Planwirtschaft konnte sie sich Dank ihrer ungewöhnlichen Citrus Note auch auf dem (Mauer)freien Markt behaupten. Heute, ein halbes Jahrhundert später, ist sie mit zwei neuen Sorten im Kasten eine ernstzunehmende Konkurrenz für die Global Player. 

Der eigene Stil von VITA COLA erklärt sich aus der augenzwinkernden Liaison mit ihrer DDR-Historie und szenigen Aktualität. Fern ab von verklärender Ostalgie setzt VITA COLA auf eine jugendliche Erlebniswelt, die von Improvisationsfreude, Individualität und Gemeinschaftsgefühl geprägt ist. 
Als Sprachrohr zur jungen Generation dient der, laut Marktforschung, sympathischsten Cola Marke Ostdeutschlands vor allem Musik: Da werden bspw. Festivals und Musikmessen, wie die (POP UP, Battle Of The East, Mega Rock in die Ferien oder Himmelblau unterstützt. Da gibt es von VITA COLA gesponserte Podcasts, in denen Clueso seine Erlebnisse auf Tour zum Besten gibt. Da werden regelmäßig Bandcontests initiiert, die Nachwuchsmusikern eine Plattform bieten. 
Diese Musik affine VITA COLA Erlebniswelt kommt jetzt, im Jubiläumsjahr, auf die ostdeutschen Kinoleinwände. Erstmalig in ihrer Geschichte macht VITA COLA mit einem Werbespot Durst auf mehr von sich. Auch hier spielt die Förderung der „jungen Wilden“ eine Rolle. Der rasante Spot ist eine Zusammenarbeit mit Studenten der Filmakademie Baden Württemberg. Als Idee standen Flashmobs bzw. Spontanpartys Pate. 

Vor fünfzig Jahren waren solche Anglizismen eher Ausnahme als Regel und Rock ’n Roll der zaghafte Individualisierungsversuch einer jugendlichen Subkultur. 
Genau hier beginnt die Geschichte von VITA COLA: 
1956 fordert die DDR-Regierung im zweiten 5-Jahresplan die Versorgung der Bevölkerung mit alkoholfreien Getränken zu verbessern. Daraufhin beauftragt das Ministerium für Lebensmittelindustrie die Chemische Fabrik Miltitz ein Cola-Getränk zu entwickeln, welches den koffeinhaltigen Limonaden der westlichen Welt entsprechen soll. 1958 erschien auf den Orderlisten der Kaufhallen ein neuer Durstlöscher, sozialistisch korrekt bezeichnet als ominöse „Brauselimonade mit Frucht- und Kräutergeschmack“.
Etikettiert wurde er dann aber doch wesentlich appetitlicher als „VITA COLA“. Der Name war Programm: Das Erfrischungsgetränk enthielt Koffein und Vitamin C sowie – und das war neu auf dem Colamarkt – einen Spritzer Zitrone. Genau diese Eigenheit verschaffte der VITA COLA schnell einen Kultstatus: Landesweit rissen sich gut 200 Betriebe um die Abfüllung.  Erst 30 Jahre später, mit der Wende, kam der Siegeszug zum Stillstand: Im ersten Rausch der Westprodukte verschwand sie aus den Regalen, bevor sie Mitte der 90er in Schmalkalden bei Thüringer Waldquell wiederbelebt wurde. 

Das anders sein, sich lohnen kann, hat VITA COLA bewiesen. Die Ausnahmeerscheinung der Colawelt startete nochmals durch. Mit neuem Design im Retro-Look, einer Schwarzen VITA COLA mit purem Colageschmack sowie einer Zuckerfreien Variante mischt sie jetzt neben den großen Marken kräftig mit und hat einige sogar überholt. Während die großen Wettbewerber deutliche Absatzverluste hinnehmen müssen und der Gesamtcolamarkt nur 1,1 Prozent Wachstum verzeichnen konnte, ist VITA COLA mit einem Plus von neun Prozent eindeutiger Gewinner. 


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